Krimi, Schweden

Anna Jansson. Und die Götter schweigen – Maria Wern 1 (2000)

Die junge Polizeiassistentin Maria Wern bekommt es in einem ihrer ersten Fälle mit einem besonders grausamen Mord zu tun …

Der Tote hängt an einem Baum, von einer Lanze durchbohrt, neben ihm acht tote Tiere – das sieht ganz nach einem Ritualmord aus. Doch wer könnte so verrückt sein? Nachforschungen im Umfeld des Toten ergeben nichts, was auf einen Mörder hinweisen könnte. Doch Maria Wern, die aus Uppsala stammt, kennt dort einen Professor für nordische Mythologie, der den Ermittlern in Kronköping zu Hilfe eilt.

Komplize oder Nachahmer?

Bei einem Einführungskurs lernt das Team viel, doch die eigentlich nützliche Information erhält Maria erst später: In Uppsala gab es vor einigen Jahren einen ganz ähnlichen Fall. Doch die damalige Täterin ist tot, verbrannt bei einem Autounfall. Doch es hatte schon damals den Verdacht gegeben, dass sie einen Komplizen hatte. Ist der jetzt in Kronköping aktiv geworden? Aber warum? Wie sucht er seine Opfer aus? Denn bei einem Toten bleibt es nicht …

Rätselhaft

Die Handlung holpert ein wenig dahin, häufig fehlen verbindende Elemente, anderes ist viel zu offensichtlich, als dass es für Leser:innen spannend sein könnte. Die Figuren bleiben blutleer und die Handlungen häufig völlig unmotiviert. Warum ausgerechnet diese Serie verfilmt wurde? Oder werden die weiteren Folgen besser? Oder reichte es, dass die Tat besonders grausam war? Es ist mir ein Rätsel.

Anna Jansson. Und die Götter schweigen. München, dotbooks 2017. | Stum Sitter Guden. Stockholm, Bokförlaget Prisma 2000. Übersetzung Eva Schultz (Maria Wern 1)

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