Deutschland, Krimis

Inge Löhnig. Ich bin dein Tod – Kommissar Dühnfort 9 (2020)

Ein Serienmord markiert den Auftakt zu Kommissar Konstantin Dühnforts neuer Karriere in der Abteilung Operative Fallanalyse. Kein leichter Einstieg.

In verschiedenen bayerischen Städten werden Menschen ermordet, die Operative Fallanalyse aus München wird bisweilen zur Unterstützung der Ermittler vor Ort angefordert. So kommt auch Kommissar Dühnfort dazu – allerdings nur zu bereits laufenden oder festgefahrenen Ermittlungen, nie zum Tatort. Doch dass einigen Opfern der Mord quasi angekündigt wurde, spricht für Dühnfort trotz der unterschiedlichen Tatorte für einen einzigen Täter. Doch davon will weder sein Chef etwas hören noch die Ermittlungsleiter vor Ort.

Beruflicher Frust

Für Dühnfort ein frustrierendes Erlebnis, ist er sich doch absolut sicher, dass die Polizei handeln muss, um weitere Morde zu verhindern. Aber er ist nicht mehr in dieser Position und fragt sich zwischendurch ernsthaft, ob sein Abteilungswechsel nicht doch ein Fehler war.

Leas Botschaft

Als Leser:in erhält man von Autorin Inge Löhnig wieder eine kleine Hilfe, zumindest was das Motiv für die Morde angeht: Es geht um Lea, die vor Kurzem als junge Frau an einer Überdosis gestorben ist. Sie hat eine Videobotschaft hinterlassen, in der sie ihre Geschichte erzählt. Eine Geschichte, die erschüttert, nicht nur uns, sondern auch den unbekannten Menschen, der sich Leas Botschaft ansieht.

Ein echter Löhnig

Einmal mehr „ein echter Löhnig“: brisantes und aktuelles Thema, authentische Charaktere, eine hochspannende Erzählweise … Nachdem ich jetzt alle Bänder dieser Serie ziemlich zügig gelesen habe, warte ich Dringend auf Nachschub!

Inge Löhnig. Ich bin dein Tod. Berlin: Ullstein, 2020. (Kommissar Dühnfort 9)

Mehr zur Autorin und ihren Krimis auf der Autorinnen-Seite Inge Löhnig.

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